Hessische Chroniken zur Landes- und Stadtgeschichte.
Herausgegeben von Gerhard Menk.
(Beiträge zur hessischen Geschichte 17). 2003. 208 Seiten mit 19 Abbildungen.

ISBN 3-87822-117-7.
Euro 25,-

Die meisten Beiträge des Bandes sind aus Vorträgen einer wissenschaftlichen Tagung des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde hervorgegangen. Nach einer profunden Einführung in das Thema (Gerhard Menk, Marburg) geht es um das historiographische Werk des Johannes Nuhn von Hersfeld (Wolfgang Breul, Marburg), um Frankenberg in der Stadt- und Landeschronik des Wigand Gerstenberg (Ernst Riegg, Potsdam), um die fuldisch-fränkische Chronik des Georg Arnold (Thomas Heiler, Fulda), um das Reichsstadtverständnis des Frankfurter Chronisten Maximilian Faust von Aschaffenburg (Stephanie Dzeja, Bad Homburg), um die kleine und die große Welt in der Chronik des waldeckischen Pfarrers Zacharias Wahl (Hans-Rudolf Ruppel, Korbach), um den Rotenburger Chronisten Friedrich Lucae (Uta Löwenstein, Marburg), um Chronistik als politisches Kampfinstrument am Beispiel von Wilhelm Dilich, Marquard Freher und der Wetterau (Gerhard Menk, Marburg) und schließlich um den Kasseler Bibliothekar Johann Hermann Schmincke und die Überwindung der älteren hessischen Chronistik (Thomas Fuchs, Potsdam).